Unser Magazin

 

Hier finden Sie Texte, Videos und Gastbeiträge zu Kontemplation, Zen und Tipps für die eigene Meditationspraxis, sowie zu aktuellen Themen wie Spiritualität, Achtsamkeit und Meditation und über Angebote und Veranstaltungen wie die Symposien des Benediktushofes und der Stiftung.

„Sein ist immer Verbindung“

ein Impulsbeitrag von Maria Kolek Braun

Eine Bekannte, die ich sporadisch zu bestimmten Anlässen treffe, erzählte mir gestern von ihrer eigenen Lebensgeschichte: Nach Jahren, die sie zurückgezogen in einem kontemplativen Kloster verbracht hat, spürte sie, dass diese Lebensweise für sie nicht mehr richtig ist (obwohl sie sich zugleich sehr wohl dabei fühlte). Sie verliess das Kloster, ging an die Uni in die Forschung, arbeitet zugleich in einem Pflegeheim als spirituelle Begleiterin und als Vorsitzende ihres Berufsverbands, wo sie wichtige Anstöße zur Profilierung und Weiterentwicklung einbringt.

Neueste Beiträge

Dem Leben vertrauen

„Das Leben im Hier & Jetzt“

ein Impulsbeitrag von Doris Zölls

Carpe diem! Wer kennt ihn nicht, den Film, der eine ganze Generation dazu aufrief, das Leben endlich zu ergreifen und nicht auf etwas zu warten, das höchstwahrscheinlich nie eintreffen würde? Dieser Impuls war sehr überzeugend und rüttelte viele auf, dies wenigstens im privaten Bereich umzusetzen.

„Eine neue Religion“

ein Impulsbeitrag von Alexander Poraj

Vor ein paar Wochen fand der bis dato spektakulärste Börsengang der Geschichte statt, der von Space X. Das Unternehmen weist bis heute keine Gewinne aus. Was rechtfertigt also das riesige Interesse aller nur denkbaren Geldgeber und zwar nicht nur an diesem Unternehmen, sondern an vielen anderen der Tech- und KI-Branche? Einiges spricht dafür, dass es der Glaube an das Versprechen ist, das sie uns anbieten.

Goldene Scheibe
Die Grünkraft der Natur - sie wirkt auch in uns Menschen - Benediktushof

„Das Leben flüstert“

ein Impulsbeitrag von Andreas Hase

Wenn ich morgens durch den Innenhof des Benediktushofs gehe, höre ich oft zuerst den Brunnen. Das Wasser plätschert in einem gleichmäßigen Rhythmus ins Becken. In den Bäumen bewegt der Wind die Blätter. Manchmal ruft ein Vogel aus den Gärten herüber. Es sind leise Geräusche, die man leicht überhören kann. Doch wenn ich einen Augenblick stehen bleibe, spüre ich: Das Leben ist nicht stumm. Es spricht unentwegt zu mir – es flüstert.

„Nach welchem Geist verlangen wir?“

ein Impulsbeitrag von Fernand Braun

Die Pfingsterzählung der Apostelgeschichte beginnt nicht mit Stärke oder religiöser Sicherheit, sondern mit Angst und Verunsicherung. Die Jünger sitzen hinter verschlossenen Türen. Vieles ist zerbrochen. Die Zukunft ist ungewiss. Mitten hinein in diese Enge geschieht etwas Unerwartetes: „Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus“ (Apostelgeschichte 2,2)
Pfingsten ist das Fest eines Geistes, der aus Erstarrung in Lebendigkeit führt.

Benediktushof Pfingsten 600 X 450
Einklang

„Im Einklang sein mit der Melodie des Lebens“

ein Impulsbeitrag von Petra Wagner

Da ist eine Notenzeile aus einer Partitur, alle Noten sind schwarz gezeichnet an ihrem Platz um durch die verschiedenen Instrumente des Orchesters die Sinfonie erklingen zulassen – um Musik zu sein. Sie sind jedoch mit ihrem Platz, ihrer Bedeutung nicht einverstanden. Die einzelnen Noten haben das Gefühl, nicht ausreichend gehört zu werden.

„Auferstehung ereignet sich jetzt“

ein Impulsbeitrag von Maria Kolek Braun

Ostern ist das Fest des Lebens. Christinnen und Christen feiern, dass Gott ein Gott des Lebens, ja, das Leben selber ist. Sie feiern, dass Jesus Liebe, Freundlichkeit, Hingabe verwirklicht hat und das Scheitern in seinem gewaltsamen Tod nur scheinbar ist. Sie nennen das Auferstehung. Christinnen und Christen feiern, dass alle Menschen berufen sind zu diesem göttlichen, befreiten Leben. Sie feiern, dass es in jedem und jeder grundgelegt ist und sie sich, wie Jesus, diesem göttlichen Lebensquell in uns anvertrauen.

Auferstehung ereignet sich jetzt
Willigis Jäger Anthologie „Ganz Mensch werden“

Die Autorin der Willigis Anthologie, Angela Krumpen, geht den Aussagen von Willigis Jäger zu den wichtigsten Lebensfragen nach. Die Journalistin ist überzeugt, dass unser Leben gelingt, wenn wir Antworten auf diese Fragen finden. Als Hinweis auf die vielleicht relevanteste Botschaft von Willigis zu den komplexen Herausforderungen der Menschen im 21. Jh. zitiert die Autorin: „Wir sollten endlich begreifen, dass wir Menschen zuerst Netz und dann erst Masche sind. Das heißt, wir sind vor allem eins mit dem Universum und dann erst einzelne Lebewesen.„

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