Willigis Jäger

Willigis Jäger verkörpert eine konfessionsunabhängige zeitgenössische Spiritualität, die den Menschen des 21. Jahrhunderts Antworten auf ihre drängenden Fragen geben will.

Als Zenmeister und Kontemplationslehrer ist er sowohl von der christlich-abendländischen Mystik als auch dem östlichen Zen geformt und geht gleichzeitig über beide Konfessionen hinaus auf das, was allen spirituellen Wegen des Westens und des Ostens zugrunde liegt.

Sein Verständnis der West-Östlichen Weisheit basiert auf der Philosophia perennis, die ihren aktuellen Ausdruck im integrativen Denken und Handeln findet. Teil dieser Vision ist die Einbeziehung der modernen Naturwissenschaften sowie das wirtschaftlich-politisch-soziale Handeln, im dem sich die Übung im Alltag manifestiert.

Seine Vision einer globalen und konfessionsübergreifenden Spiritualität findet ihren Ausdruck in zahlreichen Büchern und Audio/Video-Veröffentlichungen.

Willigis Jäger ist der Begründer des Benediktushofes. Er wurde sowohl von japanischen wie auch von chinesischen Zenlinien als Zen (chin. Chan)- Meister bestätigt. 2009 gründete er die Zenlinie „Leere Wolke“ und 2010 die Kontemplationslinie „Wolke des Nichtwissens“.

Er ist Mitstifter der „West-Östliche Weisheit Willigis Jäger Stiftung“, deren Aufgabe es ist, zeitgenössische Spiritualität zu erforschen, zu entwickeln und zu fördern.

Bereits vor einigen Jahren hat Willigis Jäger die aktive Lehr- und Vortragstätigkeit aufgegeben. Mit jetzt 94 Jahren wohnt er zurückgezogen weiterhin am Benediktushof.