Was ist Zen, was Kontemplation?

Zen

ist ein spiritueller Übungsweg, der über China nach Japan kam und von dort in den Westen gelangte. Zen hat seine Wurzeln im Buddhismus, ist aber an keine Religion gebunden. Durch die Übung des Loslassens aller Gedanken und Vorstellungen beim Sitzen in Stille, gilt es unser wahres Wesen zu erkennen.

Zu der Zen-Praxis gehören Zazen (aufrechte Sitzmeditation), Kinhin (Gehmeditation), Dokusan (Einzelgespräche), Teisho (Vorträge) und das Arbeiten mit Koans. Besonders intensiv werden diese Methoden während mehrtägiger Übungszeiten (Sesshin, Rohatsu) geübt.
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(Weiterleitung an west-oestliche-weisheit.de)

Kontemplation

Die Meditation wurde auch im Westen in der christlichen Mystik über mehrere Jahrhunderte praktiziert und hatte ihren Höhepunkt mit Mystikern wie Meister Eckhart oder Teresa von Avila. Der Übungsweg der Kontemplation war innerhalb des früheren Christentums eine bekannte, wenn auch verborgene Weise, sich dem Göttlichen auf dem Erfahrungs- und nicht ausschließlich auf dem Glaubensweg zu nähern, bevor sie verdrängt wurde und dadurch weitestgehend in Vergessenheit geriet. In ihrer Mitte steht wie beim Zen die Einübung in das Hier und Jetzt. Sie wird als eine im stillen Sitzen einzuübende Form des inneren Weges praktiziert. Weitere Elemente sind achtsames Gehen, begleitende Einzelgespräche und rezitativer Gesang.
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(Weiterleitung an west-oestliche-weisheit.de)

„Wer sich auf die Stille einlässt, mit dem geschieht etwas. Die Stille verändert uns, sie eint und heilt.“

Willigis Jäger