Symposium Zen:
100 Jahre Zen im Westen –
Visionen für die Welt von heute
von 16. bis 18. Oktober 2026
Chan und Zen befinden sich seit über 100 Jahren im Dialog mit unserer westlichen Kultur. Seitdem finden gegenseitige Inspiration und kontinuierliche Durchdringung in bedeutsamen Bereichen unseres Zusammenlebens statt: vom Wirklichkeits- und Selbstverständnis über Psychologie/Psychotherapie bis hin zu Wirtschaft, Kunst oder Politik. Chan und Zen waren entscheidend für die Entstehung der Meditationsbewegung der vergangenen Jahre. Wie geht es jetzt weiter?

Bisher bestätigte Referent*innen

Tatsudo Nicole Baden Roshi
Zen-Meisterin, Äbtin Zen Buddhistisches Zentrum Schwarzwald sowie Crestone Mountain Zen Center (USA), Psychologin, Ausbildung in Body Mind Centering (c)
Vortrag: „Psychotherapie im Spiegel des Zen“

Dr. med. Dr. phil. MSc Friederike Juen Boissevain Roshi
Zen-Meisterin, Soto-Zen-Priesterin, Ärztin, aktiv in der Hospizarbeit, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes
Vortrag: „Leben und Sterben im Spiegel des Zen“

Hinnerk Polenski Roshi
Zen-Meister und Abt des europäischen Dashin Zen Ordens und des Zen-Klosters Buchenberg, Leiter von Zen-Seminaren und Führungskräfte
Vortrag: „Bewusstsein und Künstliche Intelligenz im Spiegel des Zen“

Dr. theol. Alexander Poraj Roshi
Zen-Meister der Linie Leere Wolke West-Östliche Zen-Schule, Mitglied der spirituellen Leitung am Benediktushof, Kursleiter, Autor, Symposiumsleitung und Moderation
Vortrag: „Gut oder Böse: Ethik und Moral im Spiegel des Zen“

Manfred Rosen Roshi
Zen-Meister der Linie Leere Wolke West-Östliche Zen-Schule, lebt und arbeitet in einem Mehrgenerationenprojekt mit traumatisierten jungen Menschen, Moderation
Vortrag: „Unsere pädagogischen Ansätze im Spiegel des Zen“

Brad Warner Roshi
amerikanischer Zen-Meister, ordiniert in der Soto-Schule von Gudo Nishijima Roshi, Autor, Musiker, Filmemacher und Blogger
Vortrag: „Paarbeziehung und Sexualität im Spiegel des Zen“
(Englisch mit Übersetzung)
In zahlreichen Gesprächsrunden haben alle Teilnehmenden die Gelegenheit, sich intensiv auszutauschen, ihr bisheriges Chan-/Zen-Verständnis und ihre Praxis kritisch zu hinterfragen sowie um neue Aspekte zu bereichern. Das Symposium ist offen für alle an Chan-/Zen-Interessierten, für Lehrende als auch für Praktizierende und alle, die sich mit interkulturellen Prozessen beschäftigen.
Tagungskosten von Freitag bis Sonntag: 320,- Euro zzgl. Übernachtung und Verpflegung. Programmänderungen vorbehalten.