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Zusatzkurs: Traumasensitive Achtsamkeit (TSA)


Kursnummer 22PP07
Beginn So., 27.11.2022, 18:00 Uhr
Ende Mi., 30.11.2022, 13:00 Uhr
Dauer 4 Tage (3 Übernachtungen)
Kursgebühr 450,00 € (zzgl. Verpflegung) zzgl. Übernachtungskosten
Kursleitung Peter Paanakker
Katrin Luther


Wie kann Achtsamkeit und Meditation sicher genug sein?

In der Achtsamkeitspraxis gehen wir mit der Aufmerksamkeit zu dem, was im Moment da ist - ohne es zu bewerten.

Für manche Menschen können die langen Meditationsübungen z. B. in Zen und Vipassana sowie im MBSR-, MSC- oder MBCL-
Training zu einer intensiven Stressreaktion des Körpers führen. Wenn diese Gefühle nicht gehalten werden können und damit
überwältigend sind, ist man mit einem traumatischen Ereignis konfrontiert. Wir reagieren auf diese unangenehme Erfahrung
schnell mit Selbstkritik und dem Gefühl von Versagen. Hier braucht es gute Ressourcen.Die wichtigste Ressource ist hier die
Wahrnehmung des eigenen Körpers und der liebevolle Umgang mit sich selbst.

Themen:
Trauma und das Nervensystem in der Polyvagal Theorie
Warum Meditation Dysregulation bei Teilnehmer auslösen kann, die ein Trauma erlebt haben, und das Erlernen spezifischer Wege
dies zu verhindern. Symptome von traumatischem Stress während der achtsamkeitsbasierten Arbeit erkennen.
Werkzeuge und Modifikationen kennen lernen um t mit Dysregulation und traumatischer Dissoziation zu arbeiten

Der Kurs richtet sich an  MBSR-MSC und Achtsamkeitslehrende, Meditationslehrende, TherapeutInnen, Coaches, YogalehrerInnen.

Dieser Workshop basiert auf dem Buch "Traumasensitive Achtsamkeit" (David Treleaven) und besteht aus Theorie und praktischen
Übungen. Er ist kein Ersatz für eine therapeutische Intervention.

Bitte mitbringen: Schreibzeug, bequeme Kleidung.