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Sicherheit & Stabilität in der Meditationspraxis


Kursnummer21PP04
BeginnSo., 04.07.2021, 18:00 Uhr
EndeDi., 06.07.2021, 13:00 Uhr
Dauer 3 Tage (2 Übernachtungen)
Kursgebühr325,00 € (zzgl. Verpflegung) zzgl. Übernachtungskosten
Kursleitung Peter Paanakker


Traumasensitive Achtsamkeit für Meditierende

In der Achtsamkeitspraxis gehen wir mit der Aufmerksamkeit
zu dem, was im Moment da ist - ohne es zu bewerten.


Für manche Menschen können die langen Meditationsübungen
z. B. in Zen und Vipassana sowie im MBSR-, MSC- oder MBCL-
Training zu einer intensiven Stressreaktion des Körpers führen.

Wenn diese Gefühle nicht gehalten werden können und damit
überwältigend sind, ist man mit einem traumatischen Ereignis
konfrontiert. Wir reagieren auf diese unangenehme Erfahrung
schnell mit Selbstkritik und dem Gefühl von Versagen. Hier
braucht es gute Ressourcen. So paradox es klingen mag: Die
wichtigste Ressource ist hier die Wahrnehmung des eigenen
Körpers.

Themen:
- Definition von Trauma und posttraumatischer Belastungs-
störung
- Selbstregulation und Stabilisierung des Nervensystems
- Erkennen von Symptomen des aktivierten autonomen
Nervensystems
- Modifikation der Achtsamkeitsübungen mit einem schnell
aktivierten Nervensystem
- Selbst-Mitgefühl und liebende Güte für den Umgang mit
einer Traumareaktion.

Dieser Workshop basiert auf dem Buch "Traumasensitive Acht-
samkeit" (David Treleaven), besteht aus Theorie und praktischen
Übungen und richtet sich an Meditierende und Meditationsleh-
rende. Er ist kein Ersatz für eine therapeutische Intervention.

Bitte mitbringen: Schreibzeug, bequeme Kleidung.