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Haiku und Zen - ein Weg zur Achtsamkeit


Kursnummer20SB04
BeginnSo., 30.08.2020, 18:00 Uhr
EndeDi., 01.09.2020, 13:00 Uhr
Dauer 3 Tage (2 Übernachtungen)
Kursgebühr140,00 € (zzgl. Verpflegung) zzgl. Übernachtungskosten
Kursleitung Gerhardt Staufenbiel


Der japanische Dichter Basho formte im 17. Jhd. aus der
alten Form der Renga-Dichtung die Kurzform des Haiku,
ein Ausdruck des Zengeistes.


Traditionell sind Haiku Naturgedichte:
"Der Sprung eines Frosches, die bunte Sommerwiese,
das fallende Blatt."

Ein Haiku ist immer konkret. Es gibt einen Augenblick wie-
der, der mit den Sinnen wahrgenommen wurde und teilt
diesen mit dem/der Leser/-in, ohne ihn zu kommentieren.
Erst der/die Leser/-in vollendet das Gedicht, indem er/sie
seine/ihre Gefühle und Assoziationen dazu entfaltet.

Ein Haiku zu verfassen heißt, eine Knospe hervorzubringen;
ein Haiku zu lesen bedeutet, die Knospe zur Blüte zu entfal-
ten. Um ein Haiku zu finden, ist eine Haltung der Achtsamkeit
erforderlich, mit der die Natur und der Augenblick wahrge-
nommen werden. Gemeinsam gehen wir erste Schritte im
Schreiben von Haiku und erfahren die philosophischen Hin-
tergründe der japanischen Haiku Dichtung.

Zur Schulung unserer Wahrnehmung üben wir Zen-Meditation,
arbeiten mit Klängen, Obertongesängen und Rezitationen und
bewegen uns in der Natur.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Gerne können Skizzenblock und Fotoapparat mitgebracht wer-
den, um die Haiku auch bildhaft zu gestalten.

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