Benediktushof - Zentrum für spirituelle wege
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Buchtipps

 

 

Primo Levi: Ist das ein Mensch? Ein autobiographischer Bericht

 

Der italienische Schriftsteller Primo Levi wurde 1944 mit 24 Jahren nach Auschwitz deportiert und überlebte dort elf Monate lang bis zur Befreiung durch die Rote Armee.

 

Levi schreibt: „Im KZ sind alle Tage Tage gleichförmigen Leidens, das sollte man möglichst schnell akzeptieren. Beim Arbeiten hat man keine Zeit zum Denken, gegenüber der Frage, wie man heute überlebt, tritt die Frage nach Vergangenem oder Künftigen zurück, deshalb ist es am besten, Vergangenheit und Zukunft ‚auszulöschen‘. Anders als für normale Menschen ist die Zeit wertlos – nur der Augenblick zählt; die Erinnerungen sind nebelhaft, die Geschichte ist einfach stehen geblieben.“ Literarische Bezüge auf Dantes Inferno verdeutlichen, in welchem Inferno Levi im KZ lebt.

 

Die erschütternde Schilderung der Lebensumstände im KZ – der Hunger, die Schläge, die Rücksichtslosigkeit – wirft immer wieder die Frage auf: Wie kann man das überleben? Primo Levis autobiographisches Buch ist eines der bedeutendsten Zeugnisse des Holocausts.

 

(dtv Taschenbuch 7,95€)

alt

 

 

 

Joan Halifax: Im Sterben dem Leben begegnen. Mut und Mitgefühl im Angesicht des Todes 

 

Leben und Sterben sind untrennbar mit einander verbunden, doch es fällt sehr schwer, das anzunehmen. Heute findet das Sterben hinter verschlossenen Türen statt, Mediziner und professionelle Pflegekräfte „kümmern“ sich.

 

Joan Halifax zeigt in ihrem Buch, wie Sterben wieder zum Bestandteil des Lebens werden kann. Sie bringt ihre Erfahrung als Sterbebegleiterin und praktizierende Buddhistin ein und eröffnet Wege, sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinanderzusetzen. Mit ihren Übungen führt sie in den Augenblick, in die Achtsamkeit. Das Buch ist warmherzig geschrieben und auch für Nicht-Buddhisten verständlich und lesenswert.

 

(Kamphausen, 24,95€)

 

alt

 

 


 

 

Gruß aus der Benediktushof-Küche

 

 

Auf der Suche nach neuen Rezepten haben wir für Sie diesen leckeren, herzhaften Kuchen entdeckt. Wir haben ihn ausprobiert, verfeinert und servieren ihn am Benediktushof vor allem abends. Viel Spaß beim Nachbacken!

 

PIKANTER MÖHRENKUCHEN

für 4 Personen

 

Teig:

200 g Weizenvollkornmehl

1 Eigelb

150 g Butter

½ Tl Salz

 

Belag:

150 g geriebene Mandeln

600 g Möhren

2 Eier

1 Eiweiß

3 Stangen Frühlingszwiebeln

100 g Ziegenfrischkäse

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung:

Für den Teig alles miteinander verkneten, dann den Teig in eine gefettete Springform drücken. Die Möhren schälen und fein raspeln, die Frühlingszwiebeln fein schneiden, und die Eier trennen. Jetzt geriebene Mandeln, Möhren, Frühlingszwiebeln, Eigelbe, Ziegenfrischkäse, Salz und Pfeffer gut miteinander vermengen. Die 3 Eiweiße zu Schnee schlagen und unter die Möhrenmasse heben. Auf den Boden verteilen, glatt streichen, und bei 160 Grad ca. 30 Minuten backen.

 

Lassen Sie es sich schmecken!

 

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