Benediktushof - Zentrum für spirituelle wege
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BERUFSBEGLEITENDES KONTAKTSTUDIUM

„SPIRITUALITÄT UND INTERKULTURALITÄT“

 
Die „West-Östliche Weisheit-Willigis Jäger Stiftung“ mit Sitz auf dem Benediktushof und die Arbeitsstelle für Religionswissenschaft und Religionstheologie an der Universität Freiburg planen ein "Kontaktstudium". Die Vorbereitungen sind in vollem Gange, zum Wintersemester 2011/2012 soll das Studium aufgenommen werden können. Zum Team gehören renommierte Wissenschaftler und erfahrene Praktiker.  
  
Kann man „Spiritualität“, jenen inneren Weg, der einen anderen Blick auf die materielle Welt eröffnet, der eine tiefgreifende Erfahrung vermittelt, studieren? Kann man „Interkulturalität“ auf eine Vermittlung von Kenntnissen reduzieren? Kann man mithin eine Geisteshaltung, die hierzulande meist in europäischer Tradition verwurzelter Struktur begegnet, aus ihren Grenzen führen und damit zukunftsweisend durch ein Studium erlernen?

Man kann! Doch nur, wenn die vermittelte Theorie von entsprechender Praxis begleitet wird, wenn Theorie und Praxis sich ergänzen. Und nur dann, wenn das theoretische Wissen, das durch dies Studium vermittelt wird, nicht gleichsam „dogmatisch“ einen einzigen Weg, sondern im Diskurs mancher Wege deren Vielheit, Unterschiedenheit und Gemeinsamkeit erkennen lässt, nur dann, wenn die Praxis von „Spiritualität“ nicht als exklusiv einzig mögliche verstanden wird.
Man kann! Doch nur, wenn ein solcher Studiengang auch angeboten wird. Daher haben die Stiftung „West-östliche Weisheit“ mit Sitz auf dem Benediktushof und die Arbeitsstelle für Religionswissenschaft und Religionstheologie an der Universität Freiburg i.Br. gemeinsam einen solchen Studiengang in Planung genommen. Die Vorbereitungen haben im Sommer 2010 begonnen, die Planungsphasen sind weit fortgeschritten. Und zum Wintersemester 2011/12 soll das Studium begonnen werden können.

Dies Studium wird zunächst ein „Berufsbegleitendes Kontaktstudium“ über vier Semester hin sein, geöffnet für alle, die als Voraussetzung Abitur haben, handelt es sich doch um eine akademische Weiterbildung. „Berufsbegleitend“ soll anzeigen, daß dies Studium als eine Art Fernstudiengang studiert werden kann, indem die jeweiligen Studieneinheiten Online im Internet abgerufen werden können, die Möglichkeiten zu virtueller Kommunikation mit Lehrenden und untereinander geschaffen werden, ergebnisorientierte Überprüfungen der Lerninhalte möglich sind. Zum Kompetenzerwerb dieser Funktionen wird zunächst eine diesbezügliche Einführung angeboten. Abgeschlossen wird dieses berufsbegleitende Kontaktstudium mit einer Prüfung, deren Bestehen ein „Weiterbildungsdiplom“ erwirkt.

Zum Inhalt des Studiums
es werden acht Module mit jeweils vier Einheiten angeboten:
 
1. Der Weg nach Innen: Spiritualität und Lebens-Erfahrung;
2. Wege westlicher Weisheit (Judentum, Christentum, Islam) ;
3. Wege östlicher Weisheit (Hinduismus, Buddhismus, Zen);
4. Wege in die Ichlosigkeit (Chan und Zen; Meister Eckart; Rumi; Buddhismus und Moderne Physik);
5. Wege des Wissens: Körper, Seele, Geist (Hirnphysiologische Theorie der Meditation; Neurophysiologie und Neuropsychologie; Anthroposophie; Psychiatrie);
6. Wege der Gegenwart – Transkonfessionelle Spiritualität (Schamanismus; „Neue Religiosität“ und moderne Spiritualität; Integrale Theorien; Transkonfessionelle Spiritualität);
7. Wege der Zukunft: Universale Spiritualität (Struktur, Inhalt universaler Spiritualität; Universale Mystik);
8. Wege nach Außen: Interkulturelle Spiritualität und Weltverantwortung (Alltagsbefähigung; Berufsbefähigung; Lebensbefähigung; Lehrbefähigung).

Diese Module werden überschaubar und daher auch einem Aneignen der Inhalte entgegenkommend angeboten, sodaß das Studium weder akademisch überlastet noch zeitüberfordernd sein wird.

Das Autorenteam besteht aus renommierten Wissenschaftlern sowie erfahrenen Praktikern. Sie begleiten das Studium und stehen auch für Beratung zur Verfügung. Damit soll zum Studienerfolg beigetragen werden, ein Studienerfolg, der wissenschaftliche Theorie und gelebte Praxis von Spiritualität verbindet.
 
Prof. Dr. Dr. Bernhard Uhde, Feb. 2011
 
Informationen zum Autor finden Sie hier

 
 

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