Lebensfragen

Auszeit & Wege in die Stille

Nur in einem ruhigen See spiegelt sich die Sonne.

W. Jäger

Warum suchen wir das Eigentliche in immer neuen Betätigungen und erhoffen es immer gleich hinter der nächsten Ecke? Aber da wartet nur die nächste Ecke. Stille als Weg.

Ich muss aufhören, den See immer noch mehr aufzuwühlen. Stehenbleiben, Aufmerksamwerden und Lauschen sind das nötige Gegengewicht zu Terminen und Forderungen. Es geht nicht darum, sich aus der Welt zurückzuziehen, das können und wollen wir nicht. Es geht darum, in Wirklichkeit und Fülle zu leben, statt nur zu funktionieren. In der Stille entsteht Klarheit. Ich entwickle ein Gespür für mich selbst, für Werte und Prioritäten. Ich entwickle Fürsorge und Nachsicht und ein Gespür für den Augenblick des Lebens.

Meditation

Wer es schon versucht hat, weiß es: es ist nahezu unmöglich, auf Kommando still zu werden. Aber es kann geübt werden. Das nennt sich Meditation. Meditation ist Einübung in die Stille, in die Gegenwärtigkeit im Augenblick. Sie ist nicht für bestimmte Kulturen oder Religionen reserviert und sie widerspricht auch keiner. Die meditative Haltung macht uns schlicht im tiefsten Sinne zu Menschen: wach, zugewandt, offen, liebevoll. So stehe ich in der Fülle des Lebens. Und das Leben kleidet sich genau in diesen Augenblick.

Formen

Die bekanntesten Meditationsformen sind: Zen, Kontemplation, Vipassana-Metta-Meditation, Meditation im Yoga, Transzendentale Meditation. Aber es gibt noch weitere. Was auch immer davon für mich richtig ist: was zählt, ist am Ende die Regelmäßigkeit – es ist wie das Üben eines wunderschön klingenden Instrumentes. Nutzen Sie die Möglichkeit, reinzuschnuppern, Einführungskurse zu machen oder an geführten Meditationen teilzunehmen, um so das Richtige für sich zu finden.

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