Zen und Kontemplation am Samstag

Mit „Zen und Kontemplation am Samstag“ bieten die Zen- und Kontemplationslehrer des Benediktushofes die Möglichkeit an, gemeinsam Meditation in Stille zu praktizieren und in den Alltag zu integrieren – spontan und frei von Anmeldung oder Gebühren.

 

Termine 2018 / 2019

24.11.2018 Kontemplation am Samstag

08.12.2018 Zen am Samstag

22.12.2018 Zen am Samstag

05.01.2019 Kontemplation am Samstag

19.01.2019 Zen am Samstag

02.02.2019 Kontemplation am Samstag

16.02.2019 Zen am Samstag

02.03.2019 Kontemplation am Samstag

16.03.2019 Zen am Samstag

30.03.2019 Kontemplation am Samstag

13.04.2019 Kontemplation am Samstag

20.04.2019 Kontemplation am Samstag

11.05.2019 Kontemplation am Samstag

25.05.2019 Zen am Samstag

15.06.2019 Kontemplation am Samstag

29.06.2019 Zen am Samstag

13.07.2019 Zen am Samstag

27.07.2019 Zen am Samstag

10.08.2019 Kontemplation am Samstag

24.08.2019 Kontemplation am Samstag

07.09.2019 Zen am Samstag

28.09.2019 Kontemplation am Samstag

12.10.2019 Zen am Samstag

02.11.2019 Zen am Samstag

16.11.2019 Zen am Samstag

30.11.2019 Kontemplation am Samstag

14.12.2019 Zen am Samstag

28.12.2019 Kontemplation am Samstag

 

Warum?

Am Benediktushof werden die verschiedenen Wege vermittelt - Schwerpunkte sind der östlichen Zen-Weg und die westliche Kontemplation. Im Mittelpunkt aller Wege steht das Sitzen in Stille, durch das wir unseren Geist zur Ruhe bringen. Dieser ruhige Geist verändert uns und unser Sein hin zu mehr Achtsamkeit und Gelassenheit und wirkt sich auf den Alltag aus. Studien haben gezeigt, dass regelmäßiges Meditieren nicht nur die Aufmerksamkeit und Konzentration langfristig schult, sondern auch nachweislich Stressreaktionen, Angstgefühle und Müdigkeit reduziert. Auch wurde erforscht, dass Meditierende negative Gefühle wie Zorn und Ärger besser regulieren können und die Immunabwehr gestärkt wird.
 

In unserem Alltag ist es kaum möglich, jeden Monat mehrere Tage zu meditieren. Die regelmäßigen, intensiven Meditationszeiten, die ein Kloster bietet, sind jedoch sinnvoll für die Übung. Kontinuität ist essenziell, um in die Tiefe zu kommen und die Praxis im Alltag aufrecht zu erhalten.

 

 

Wie?

Zen bzw. Kontemplation am Samstag ist eine Überbrückung intensiver Übungszeiten. Sie ersetzt diese aber nicht, da wichtige Elemente wie Einzelgespräch, Schweigen und eine längere Dauer (mindestens über einen Tag) fehlen.

 

Die Sitzzeiten können, je nach Lehrer 20 - 35 Minuten betragen. Dazwischen praktizieren wir Gehmeditation. Einzelgespräche und längere Vorträge finden nicht statt. Eine kurze Einführung ist möglich.

 

Das Meditationsangebot ist für alle Menschen offen – ob sie sich einer Religion zugehörig fühlen oder nicht, jeder ist herzlich willkommen.

Die Meditation am Samstag ist kostenfrei. Über eine Spende an Hilfsprojekte wie das Kinderschulprojekt  Nepal oder an Projekte der Stiftung West-Östliche Weisheit Willigis Jäger freuen wir uns natürlich.

 

Unser vegetarisches Restaurant Troand bietet die Möglichkeit, uns nach dem Sitzen auszutauschen. Ob bei einem Kaffee und Kuchen oder bei einem Teller vom Zen-Klosterbuffet, um einen Platz zu garantieren, ist eine Reservierung zu empfehlen -> www.troand-benediktushof.de. Die Küche ist darauf ausgerichtet, den Gaumen zu erfreuen und den Geist wach zu halten.

 

Was ist Zen und Kontemplation?

Zen ist ein spiritueller Übungsweg, der über China nach Japan kam und von dort in den Westen gelangte. Zen hat seine Wurzeln im Buddhismus, ist aber an keine Religion gebunden. Durch die Übung des Loslassens aller Gedanken und Vorstellungen beim Sitzen in Stille, gilt es unser wahres Wesen zu erkennen. Zu der Zen-Praxis gehören Zazen (aufrechte Sitzmeditation), Kinhin (Gehmeditation), Dokusan (Einzelgespräche), Teisho (Vorträge) und das Arbeiten mit Koans. Besonders intensiv werden diese Methoden während mehrtägiger Übungszeiten (Sesshin, Rohatsu) geübt.

 

Die Meditation wurde auch im Westen in der christlichen Mystik durch die Jahrhunderte praktiziert und hatte ihren Höhepunkt mit Mystikern wie Meister Eckhart oder Teresa von Avila. Der Übungsweg der Kontemplation war innerhalb des früheren Christentums eine bekannte, wenn auch verborgene Weise, sich dem Göttlichen auf dem Erfahrungs- und nicht ausschließlich auf dem Glaubensweg zu nähern, bevor sie verdrängt wurde und dadurch weitestgehend in Vergessenheit geriet. In ihrer Mitte steht wie beim Zen die Einübung in das Hier und Jetzt und wird als eine im stillen Sitzen einzuübende Form des inneren Weges geübt. Weitere Elemente sind achtsames Gehen, begleitende Einzelgespräche und rezitativer Gesang.

 

Wann? Wo?

Wir sitzen Samstag von 10 bis 13 Uhr.

Bitte sei 10 bis 20 Minuten vor Beginn im Meditationsraum 601 (bitte Aushänge für mögliche Raumänderungen beachten!).

Du kannst gerne später kommen oder früher gehen. Bitte warte bei geschlossener Tür draußen und reihe dich ein, nachdem sie für die Gehmeditation geöffnet wurde.