Zen und Kontemplation am Samstag

Mit „Zen und Kontemplation am Samstag“ bieten die Zen- und Kontemplationslehrer des Benediktushofes die Möglichkeit an, gemeinsam Meditation in Stille zu praktizieren und in den Alltag zu integrieren – spontan und frei von Anmeldung oder Gebühren.

 

Termine 2020

25.01.2020 Kontemplation am Samstag 
08.02.2020 Zen am Samstag 
22.02.2020 Kontemplation am Samstag 
07.03.2020 Zen am Samstag 
21.03.2020 Zen am Samstag 
04.04.2020 Kontemplation am Samstag 
18.04.2020 Zen am Samstag 
02.05.2020 Kontemplation am Samstag 
16.05.2020 Zen am Samstag 
06.06.2020 Zen am Samstag 
20.06.2020 Kontemplation am Samstag 
04.07.2020 Zen am Samstag 
18.07.2020 Kontemplation am Samstag 
01.08.2020 Zen am Samstag 
22.08.2020 Kontemplation am Samstag 
29.08.2020 Kontemplation am Samstag 
12.09.2020 Zen am Samstag 
26.09.2020 Kontemplation am Samstag 
10.10.2020 Zen am Samstag 
24.10.2020 Kontemplation am Samstag 
07.11.2020 Zen am Samstag 
21.11.2020 Kontemplation am Samstag 
05.12.2020 Zen am Samstag 
19.12.2020 Kontemplation am Samstag 

 

Warum?

Am Benediktushof werden die verschiedenen Wege vermittelt - Schwerpunkte sind der östlichen Zen-Weg und die westliche Kontemplation. Im Mittelpunkt aller Wege steht das Sitzen in Stille, durch das wir unseren Geist zur Ruhe bringen. Dieser ruhige Geist verändert uns und unser Sein hin zu mehr Achtsamkeit und Gelassenheit und wirkt sich auf den Alltag aus. Studien haben gezeigt, dass regelmäßiges Meditieren nicht nur die Aufmerksamkeit und Konzentration langfristig schult, sondern auch nachweislich Stressreaktionen, Angstgefühle und Müdigkeit reduziert. Auch wurde erforscht, dass Meditierende negative Gefühle wie Zorn und Ärger besser regulieren können und die Immunabwehr gestärkt wird.
 

In unserem Alltag ist es kaum möglich, jeden Monat mehrere Tage zu meditieren. Die regelmäßigen, intensiven Meditationszeiten, die ein Kloster bietet, sind jedoch sinnvoll für die Übung. Kontinuität ist essenziell, um in die Tiefe zu kommen und die Praxis im Alltag aufrecht zu erhalten.

 

 

Wie?

Zen bzw. Kontemplation am Samstag ist eine Überbrückung intensiver Übungszeiten. Sie ersetzt diese aber nicht, da wichtige Elemente wie Einzelgespräch, Schweigen und eine längere Dauer (mindestens über einen Tag) fehlen.

 

Die Sitzzeiten können, je nach Lehrer 20 - 35 Minuten betragen. Dazwischen praktizieren wir Gehmeditation. Einzelgespräche und längere Vorträge finden nicht statt. Eine kurze Einführung ist möglich.

 

Das Meditationsangebot ist für alle Menschen offen – ob sie sich einer Religion zugehörig fühlen oder nicht, jeder ist herzlich willkommen.

Die Meditation am Samstag ist kostenfrei. Über eine Spende an Hilfsprojekte wie das Kinderschulprojekt  Nepal oder an Projekte der Stiftung West-Östliche Weisheit Willigis Jäger freuen wir uns natürlich.

 

Unser vegetarisches Bistro Troand bietet die Möglichkeit, uns nach dem Sitzen auszutauschen. Ob bei einem Kaffee und Kuchen oder bei einem Teller vom Zen-Klosterbuffet.
 

Was ist Zen und Kontemplation?

Zen ist ein spiritueller Übungsweg, der über China nach Japan kam und von dort in den Westen gelangte. Zen hat seine Wurzeln im Buddhismus, ist aber an keine Religion gebunden. Durch die Übung des Loslassens aller Gedanken und Vorstellungen beim Sitzen in Stille, gilt es unser wahres Wesen zu erkennen. Zu der Zen-Praxis gehören Zazen (aufrechte Sitzmeditation), Kinhin (Gehmeditation), Dokusan (Einzelgespräche), Teisho (Vorträge) und das Arbeiten mit Koans. Besonders intensiv werden diese Methoden während mehrtägiger Übungszeiten (Sesshin, Rohatsu) geübt.

 

Die Meditation wurde auch im Westen in der christlichen Mystik durch die Jahrhunderte praktiziert und hatte ihren Höhepunkt mit Mystikern wie Meister Eckhart oder Teresa von Avila. Der Übungsweg der Kontemplation war innerhalb des früheren Christentums eine bekannte, wenn auch verborgene Weise, sich dem Göttlichen auf dem Erfahrungs- und nicht ausschließlich auf dem Glaubensweg zu nähern, bevor sie verdrängt wurde und dadurch weitestgehend in Vergessenheit geriet. In ihrer Mitte steht wie beim Zen die Einübung in das Hier und Jetzt und wird als eine im stillen Sitzen einzuübende Form des inneren Weges geübt. Weitere Elemente sind achtsames Gehen, begleitende Einzelgespräche und rezitativer Gesang.

 

Wann? Wo?

Wir sitzen Samstag von 10 bis 13 Uhr.

Bitte sei 10 bis 20 Minuten vor Beginn im Meditationsraum 601 (bitte Aushänge für mögliche Raumänderungen beachten!).

Du kannst gerne später kommen oder früher gehen. Bitte warte bei geschlossener Tür draußen und reihe dich ein, nachdem sie für die Gehmeditation geöffnet wurde.