Symposium der Stiftung – Rituale. Die verborgene Kraft.
| Kursnummer | 26SY04 |
| Beginn | Fr., 13.11.2026, 18:00 Uhr |
| Ende | So., 15.11.2026, 12:00 Uhr |
| Dauer | 3 Tage (2 Übernachtungen) |
| Förderticket zur Unterstützung | 320,00 € (zzgl. Verpflegung) zzgl. Übernachtungskosten |
| junge Erwachsene (begrenztes Kontingent)* | 140,00 € (zzgl. Verpflegung) zzgl. Übernachtungskosten |
| für aktive Förderer*innen der Stiftung | 220,00 € (zzgl. Verpflegung) zzgl. Übernachtungskosten |
| reguläre Kursgebühr | 260,00 € (zzgl. Verpflegung) zzgl. Übernachtungskosten |
| Kursleitung |
Alexander Poraj
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mit Gastreferent*innen
Leitung: Dr. theol. Alexander Poraj
Rituale prägen unser Leben weit stärker, als uns oft bewusst ist. Sie schaffen Zugehörigkeit, geben Orientierung und strukturieren Gemeinschaften – in Religionen ebenso wie in Politik, Militär, Therapie oder sozialen Medien. Sie können Halt geben und Wandel ermöglichen, aber auch Macht stabilisieren und Menschen beeinflussen. Wie können wir ihre Wirkung besser verstehen, manipulative Mechanismen durchschauen und Rituale bewusst für ein lebendiges, verbundenes Leben nutzen?
Dieses Symposium bringt Perspektiven zusammen, die sonst selten miteinander in Austausch kommen: moderne Verhaltensforschung, Psychotherapie, spirituelle Praxis, Kultur, gesellschaftliche Transformation und Zukunftsfragen. So spricht der Harvard Business School -Professor Michael Norton über die transformative Wirkung alltäglicher Rituale, der Schweizer Bewusstseinsforscher Franz X. Vollenweider über Rituale in der Psychedelika-Forschung und die buddhistische Nonne Carola Roloff über ritualisierten Alltag in der heutigen Welt.
Das Besondere: Dieses Symposium bleibt nicht bei Vorträgen stehen. Immer wieder entstehen Erfahrungsräume, in denen Rituale unmittelbar erlebbar werden – etwa durch gemeinsame Trommel- oder Gesangsrituale, Gongmeditationen oder das durchgängige Praxisformat von Alexander Poraj.
Bisher bestätigte Programmpunkte:
Dr. theol. Alexander Poraj
Zen-Meister der Linie Leere Wolke West-Östliche Zen-Schule®, Mitglied der spirit. Leitung am Benediktushof, Kursleiter, Autor.
„Mit Ritualen das Leben feiern.“ Ein Experiment zum Mitmachen.
Prof. Michael Norton
Verhaltenswissenschaftler, Verhaltensökonomie- Forscher, Harvard Business School- Professor, Autor: "Rituale, die dein Leben verändern".
Vortrag: „The Ritual Effect: The Transformative Power of Our Everyday Actions“ (Online-Zuschaltung, Englisch mit Übersetzung)
Prof. Dr. Dr. Bernhard Uhde
Religionswissenschaftler und Religionsphilosoph.
Vortrag: „Die interkulturelle Bedeutung von Ritualen“
Dr. Carola Roloff
Tibetologin, Buddhologin und ordinierte buddhistische Nonne.
Vortrag: „Ritualisierter Alltag heute? Die Bedeutung von Ritualen im Leben einer buddhistischen Nonne“
Prof. Dr. med. Franz X. Vollenweider
Chefarzt, Department für Erwachsenenpsychiatrie und Psychotherapie, Neurophenomenology of Consciousness, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich.
Vortrag: „Die Bedeutung von Ritualen bei der Erforschung der Wirkung von Psychodelika“
Dr. med. Matthias Lauterbach
Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Berater und Coach, Mitglied im Präsidium der West-Östliche Weisheit Willigis Jäger Stiftung.
Harald Homberger
Psychotherapeut, Aufstellungsseminare und Weiterbildungen (DGfS), Mitglied im Präsidium der West-Östliche Weisheit Willigis Jäger Stiftung.
Gemeinsamer Vortrag: „Die Kraft der Rituale in der Psychotherapie“
Rüdiger Sünner
Autor und Filmemacher.
Film und Gespräch: „Seelenlandschaften. Spirituelle Orte und ihre Rituale in Deutschland“
Aus dem Future Lab der Stiftung:
Julian Arnowski: Gründer Still.Yet Moving.
„KI-gesteuerte Rituale“
Anne-Sophie Balzer: Journalistin.
Workshop: „Haiku. Ein Aufmerksamkeitsritual“
Alexandra Huss: Schauspielerin.
Workshop: „Back to the roots: Rituale und Symboliken aus den Ursprüngen des Theaters“
Laura Melzer: Psychologin, Psychotherapeutin.
Workshop: „Mit Ritualen Übergänge begleiten“
Programmänderungen vorbehalten.
Bei den Symposien und Veranstaltungen werden Foto- und Filmaufnahmen vom Auditorium sowie von den Vortragenden gemacht, die vom Benediktushof für Medienzwecke benutzt werden. Der Benediktushof hält sich dabei an das allgemeine Bildrecht für öffentliche Ereignisse. Die Teilnehmenden werden nur in Gruppenaufnahmen abgebildet, einzelne Personen sind im Hintergrund und/oder in der Regel nicht erkennbar. Einzelaufnahmen von Personen werden nur nach Einverständnis gemacht. Mit der Anmeldung bestätigen die Teilnehmenden, dass sie von den Bild- und Filmaufnahmen und deren Verwendung in Kenntnis gesetzt wurden.
*Begrenztes Kontingent für junge Erwachsene bis 30 Jahre in Studium oder Ausbildung.