Symposium Psychotherapie – Narzissmus in Psychotherapie und Spiritualität: Pathologie, Fehlverhalten oder Normalität?
| Kursnummer | 26SY02 |
| Beginn | Fr., 18.09.2026, 18:00 Uhr |
| Ende | So., 20.09.2026, 12:00 Uhr |
| Dauer | 3 Tage (2 Übernachtungen) |
| Kursgebühr | 320,00 € (zzgl. Verpflegung) zzgl. Übernachtungskosten |
| Kursleitung |
Matthias Lauterbach
Alexander Poraj |
mit Gastreferent*innen
Leitungsteam: Dr. med Matthias Lauterbach, Dr. Alexander Poraj
Narzissmus – kaum ein Begriff wird so schnell mit Egozentrik oder gar Manipulation assoziiert. Doch was steckt wirklich dahinter? Ist Narzissmus eine Krankheit, ein moralisches Fehlverhalten oder schlichtweg Teil der menschlichen Psyche?
Dieses Symposium lädt dazu ein, sich dem Phänomen mit Offenheit und Differenziertheit zu nähern. Wir hinterfragen gängige Deutungen und untersuchen, wie sich Narzissmus im Kontext von Psychotherapie und Spiritualität zeigt – unter anderem in der Beziehung zwischen Lehrenden und Schüler*innen sowie Therapeut*innen und Klient*innen. Wie gehen wir mit narzisstischen Anteilen um – bei anderen und bei uns selbst? Mit Impulsen aus Psychologie, Philosophie und spiritueller Praxis bietet diese Veranstaltung Raum für Erkenntnis, Reflexion und einen neuen Blick auf ein vielschichtiges Thema.
Erkunden Sie mit uns die Grenzen zwischen gesundem Selbstwert, destruktivem Narzissmus und spirituellem Wachstum!
Fortbildungspunkte für Ärztinnen/Ärzte und Psychotherapeut* innen werden beantragt.
Bisher bestätigte Programmpunkte:
Klaus Eidenschink
Ausbilder für Coaches, Exekutive- Coach und Organisationsberater, Gründer und Leiter Hephaistos Coaching Zentrum in München, Autor.
Vortrag: ",You have to be somebody, before you can become nobody!‘ Wenn Alleinheit die innere Leere füllen soll"
Workshop: "Der narzisstische Mißbrauch spiritueller Wege: Wie erkenne ich, wenn die Übung ein Ego-Trip ist?"
Prof. Dr. med. Eckhart Frick
Kath. Priester SJ, Arzt, Psychoanalytiker, Psychodramatiker, Prof. für Spiritual Care und psychosom. Gesundheit, TUM München.
Vortrag: „Den Selbstwert zwischen Größen- und Kleinheitsfantasie finden“
Workshop: „Godplaying. Eine psychodramatische Erfahrung“
Dr. med. Donate Galda
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Supervisorin in eigener Praxis, Zen-Lehrerin der Linie Leere Wolke West-Östliche Zen-Schule®.
Vortrag: "Das Ego im Gewand der Erleuchtung. Narzissmus in therapeutischen und spirituellen Prozessen"
Workshop: "Selbstliebe oder Selbstinszenierung? Psychodynamische Aspekte des spirituellen Weges"
Dr. theol. Alexander Poraj
Zen-Meister der Linie Leere Wolke West-Östliche Zen-Schule®, Mitglied der spirituellen Leitung am Benediktushof, Kursleiter, Autor.
Vortrag: „Ego-Überwindung oder Ego-Ausdehnung? Formen des spirituellen Narzissmus“
Workshop: „Realität und Illusion der Ich-Annahme“
Dr. phil., Dr. theol. habil. Bernhard Uhde
Religionswissenschaftler und Religionsphilosoph.
Vortrag: „Narzissmus in den monotheistischen Religionen“
Workshop: „Das ,Ich‘ im Christentum: Werden wir überhöht oder überwunden?“
Univ.-Prof. Dr. Werner Vogd
Soziologe, Forschung zur Rezeption buddhistischer Meditationspraktiken in den westlichen Gesellschaften.
Vortrag: „Toxische Lehrer-Schüler-Beziehungen zwischen Narzissmus und Abhängigkeit“
Workshop: „Selbsttäuschung auf dem Weg – ein Workshop zum spirituellen Materialismus und den egozentrischen Fallen auf dem spirituellen Pfad“
Leitung des Symposiums: Dr. med Matthias Lauterbach, Dr. Alexander Poraj
Dr. med. Matthias Lauterbach
Facharzt für psychotherapeutische Medizin, arbeitet nach langer klinischer Tätigkeit seit 1990 als Berater, Coach, Autor, leitet Weiterbildungen und Seminare für Führungskräfte, Therapeut*innen und Coaches, Schwerpunkt ist das „Heil“-werden von Menschen in herausfordernden Lebens- und Arbeitssituationen
Tagesplan
Programmänderungen vorbehalten.
Bei den Symposien und Veranstaltungen werden Foto- und Filmaufnahmen vom Auditorium sowie von den Vortragenden gemacht, die vom Benediktushof für Medienzwecke benutzt werden. Der Benediktushof hält sich dabei an das allgemeine Bildrecht für öffentliche Ereignisse. Die Teilnehmenden werden nur in Gruppenaufnahmen abgebildet, einzelne Personen sind im Hintergrund und/oder in der Regel nicht erkennbar. Einzelaufnahmen von Personen werden nur nach Einverständnis gemacht. Mit der Anmeldung bestätigen die Teilnehmenden, dass sie von den Bild- und Filmaufnahmen und deren Verwendung in Kenntnis gesetzt wurden.