Gartenanlage

Labyrinth am Benediktushof - Geh den Weg nach Innen

Beim Rasenlabyrinth am Benediktushof handelt es sich um ein klassisches Knidos-Labyrinth mit 7 Umgängen. Das Symbol des Labyrinths gehört zu einen der ältesten der Menschheit. Labyrinthe haben eine lange Tradition und sollen uns helfen, unser volles Menschsein zu begreifen. Am 14. November 2004 wurde das Labyrinth im Garten des Benediktushofes feierlich durch den Gründer Willigis Jäger eingeweiht. Idee und Umsetzung erfolgte durch Ingenieur Erwin Reißmann, Beatrice Grimm sowie Kursteilnehmende.

Symbol unseres Lebensweges

Labyrinthe sind keine Irrgärten. Sie haben einen einzigen, verschlungenen Weg, der auf möglichst langer Strecke vom Startpunkt zum Ziel führt. Das Labyrinth dient als Sinnbild des menschlichen Lebensweges mit seinen zahlreichen Richtungsänderungen. Wie der Weg durch das Labyrinth, führt auch unser Lebensweg durch viele Biegungen und Windungen, durch leidvolle und glückliche Zeiten, bis wir schließlich in die Mitte unseres Lebens gelangen. Man meint man ist am Ziel und wird immer wieder herausgeführt, wie im wirklichen Leben.

Die Übung

Wer ins Labyrinth eintritt, sollte dies im Bewusstsein machen, einen heiligen zeitlosen Raum zu betreten. Das Labyrinth kann unterstützen, den Mensch in die Stille zu bringen. Das achtsame Laufen hilft, aus dem Denken zu kommen wie beim Meditieren. Alles verschwindet bis auf den Weg, den man geht. Das Labyrinth dient als Übung, bei jedem Schritt immer in seiner Mitte zu bleiben. Nicht die Mitte des Labyrinths ist das Ziel, sondern das Auffinden der eigenen Mitte, die immer da ist und in einem selbst liegt. Es lädt uns ein, uns ihm anzuvertrauen. Es führt uns in die Essenz unseres Lebens.