Gartenanlage

Klosterhof mit Brunnenstein

Der Planer und Gestalter der Außenanlagen des Benediktushofes Friedhelm Hellenkamp hatte bereits in 2003 am Schnittpunkt der kreuzförmig angelegten Pflasterung vor dem ehemaligen Klosterkreuzgang, dem heutigen Zendo, einen Brunnenstein vorgesehen. Damals wurde wohl nicht der richtige Stein gefunden, später geriet das Vorhaben in Vergessenheit. So verblieb über die Jahre nur eine einfache Pflanzfläche. Wie durch ein Zufall wurden wir in diesem Jahr des 15-jährigen Bestehens auf einen geeigneten Stein aufmerksam. Er wurde von einem Würzburger Bürger in Auftrag gegeben, der aber noch vor Fertigstellung verstarb. So harrte er, behauen in seiner jetzigen Form, im Steinbruch in Kleinrinderfeld einige Zeit auf seine neue Bestimmung. Der Stein - ein achteckiger Brunnen - passt sich nun hervorragend in die Gestaltung des ehemaligen Klosterhofes ein, der neben den Resten des romanischen Kreuzganges, der kreuzartig angelegten Wege, dem Rasenlabyrinth und der Christusfigur ein weiteres Symbol der christlichen Tradition darstellt: bis ins Mittelalter waren viele frühchristliche Taufkapellen achteckig, später viele Taufbecken in den Kirchen. Heute beseelt er durch sein sprudelndes, lebensspendendes Wasser die einzigartige Ästhetik und Atmosphäre der Gartenanlagen am Benediktushof.